• Peter Buser

Dialog zwischen Danae Dörken und Dr. Peter Buser

D: Willst Du noch wirklich im Sommer diesen äusserst verwirrlichen Film über Liszt drehen? Du sagtest, Du hättest nochmals ganz andere Ideen. P: Ja, wir gestalten die Geschichte auf einer anderen Schiene als im Trailer angekündigt. Es geht ja um eine Fantasieerzählung um das berühmte Klavierstück « Au Lac de Wallenstatt». Das die Melodie flötende Alpenmädchen erscheint neu nicht allein, sondern schleppt zusammen mit ihrer Mutter die Leiche des Vaters durch den Wald. Am See trifft sie auf den komponierenden Franz Liszt. D: Dann gibt es natürlich wieder so eine sich anbahnende Liebe, von denen Dein Leben voll ist. P: Das Ganze hat in meiner Fantasie zu allerhand Verstrickungen geführt. Hohe Dramatik, Verwerfungen und Schicksale. Die Schlussszene habe ich mir mit grosser Freude auf den Leib geschrieben. D: Da kommt ja was äusserst Verrücktes auf uns zu! P: Es ist ein grosses Glück, sowohl schreiben als auch schauspielern zu können. Der dramatische Schriftsteller schreibt die Rollen meist für andere, ich habe die Hauptrolle für mich selber geschrieben. Dies haben andere natürlich schon getan. Das grösste Beispiel ist Shakespeare. Auch Goethe hätte wahrscheinlich geschauspielert, wenn ihm dies seine gesellschaftliche Rolle erlaubt hätte.




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